| So hätten Untersuchungen ergeben, dass
lediglich 63 Prozent der Lebensmittelhersteller bei der Zubereitung ihrer Speisen Jodsalz
verwendeten. Auch bei den Gastronomiebetrieben sehe es nicht viel besser aus. An der
Spitze stünden das Bäcker- und Metzgereihandwerk, das zu 75 Prozent mit Jodsalz
hergestellte Lebensmittel anbiete.
Die Befürchtung, dass zu viel Jodsalz eine Jodakne
auslösen könne, sei allerdings unbegründet. Nur bei einer zu hohen Dosierung von mehr
als einem Milligramm pro Tag oder der zehnfachen Menge dessen, was die Bevölkerung
durchschnittlich zu sich nehme, könne es zu entsprechenden Reaktionen kommen.
Gefährlicher sei eine Unterfunktion mit Jod, denn sie könne auf Dauer zu einer
Überfunktion der Schilddrüse und im Extremfall sogar zur Kropfbildung führen, warnten
die Wissenschaftler. |
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