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| Olympiade-Sommer
2004 |
People's Republic of China |
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Die
Volksrepublik China liegt in Asien hat etwa 1,3 Milliarden Einwohner und ist
flächenmäßig das drittgrößte Land der Welt. Das Land, mit seiner Hauptstadt Peking,
grenzt an Kasachstan, die Mongolei, die Russische Föderation, an das Gelbe Meer und das
Ostchinesische Meer sowie an Nord-Korea, Vietnam, Laos, Myanmar, Indien, Bhutan, Nepal,
Afghanistan und Pakistan. Über die Hälfte des Landes ist nicht nutzbar. Es gibt nur
wenig Acker- und Weideland. Auf diesen Flächen werden vor allem Reis, Weizen, Mais, aber
auch Baumwolle, Jute, Hanf, Zuckerrüben, Tee, Tabak, Obst und Gemüse angebaut. In
manchen Regionen sind pro Jahr drei Ernten möglich. Die Viehwirtschaft besteht fast
ausschließlich aus Schweinezucht und Geflügelhaltung.
China ist sehr groß und hat deshalb auch die unterschiedlichsten Klimaverhältnisse
aufzuweisen, sie reichen von subtropisch bis kühl-gemäßigt. |
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Die chinesische
Küche ist eine der vielfältigsten der ganzen Welt. Insgesamt gibt es acht verschiedene
Schulen der chinesischen Küche, die nach ihren Herkunftsorten benannt sind: Anhui,
Fujian, Guangdong, Hunan, Jiangsu, Shandong, Szechuan und Zhejian. Für einen besseren
Überblick werden sie in 4 Regionen geteilt. Jede Regionalküche hat ihre Besonderheiten,
vor allem aber ihre eigenen Geschmacksrichtungen, die durch die Zutaten wie Fleisch,
Gemüse und Gewürze bestimmt werden. Die Küchen aus vier Gebieten sind besonders
bekannt:
Nordchinesische Küche, auch Mandarin oder Shandong genannt, ist sehr
abwechslungsreich. Der Schwerpunkt liegt auf Teigwaren mit würzigen Soßen und als
Garmethode wird Fritieren bevorzugt.
Südchinesische, die kantonesische Küche, wohl die Königin aller
Regionalküchen Chinas, basiert auf Ankochen, Dünsten und kurzem Anbraten, um den
natürlichen Geschmack zu erhalten.
Ostchinesische Küche: Die Küche von Shanghai und Zhejiang ist
reichhaltig, süß und wird oft mit sauer eingelegten Früchten und Gemüsen zubereitet.
Spezialitäten sind scharfe, saure Suppen, Meeresfrüchte, Nudeln und Gemüse.
Westchinesische Küche: Gerichte aus Sezchuan sind mit Chilis scharf
gewürzt. Eine Spezialität ist gegrilltes Fleisch und Huhn in würziger Sojasoße mit
Erdnüssen.
Weltberühmt ist auch chinesischer Tee, zumeist grüner Tee, oftmals mit Ingwer, Jasmin-
oder Rosenblüten aromatisiert. Beliebte chinesische Weine und Spirituosen sind Zhian
Jing, ein heiß servierter Reiswein, Liang Hua Pei, starker Pflaumenbranntwein und Mao
Tai, ein Reisschnaps. |
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| Peking-Ente |
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| 1 Ente etwa 2500 g
-küchenfertig- |
waschen, trockentupfen,
größere Fettpartien innen entfernen |
| 4 - 5 l kochendes Wasser |
vorsichtig über die Ente
gießen, so dass alle Hautpartien verbrüht sind, oder im kochendheißen Wasser 3 Minuten
blanchieren |
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am Hals über Nacht zum
Trocknen aufhängen |
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auf einen Rost mit
untergestellter Fettfangpfanne legen |
| 4 EL Honig |
in einen Topf geben |
| 1/4 Tasse Hoisin-Sauce |
hinzufügen |
| 50 ml heißes Wasser |
hinzufügen |
| 75 ml Sake oder trockener
Sherry |
hinzufügen |
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verrühren bis der Honig
gelöst ist |
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Ente zweimal mit der
Honigsauce sorgfältig einstreichen |
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die Ente zum Trocknen für
etwa 4 Stunden an einem kühlen Ort aufhängen
-lässt sich mit einem Ventilator beschleunigen- |
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Tipp die Haut muss sich wie Pergamentpapier anfühlen |
| 1 Gurke |
schälen, entkernen,
Fruchtfleisch in kleine dünne Streifen schneiden, beiseite stellen |
| Eiswasser |
in eine Schüssel geben |
| 12 Frühlingszwiebeln |
je einen etwa 8 cm langen
Schaft vom Übergang von Weiß nach Grün ausschneiden, grünes Ende mehrmals
einschneiden, so dass es blütenförmig auseinander springt, in das Wasser legen |
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Gurken und
Frühlingszwiebeln dekorativ auf einer Platte anrichten |
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in die Fettpfanne etwas
heißes Wasser geben - die Ente darf jedoch nicht mit dem Wasser in Berührung kommen |
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Ente mit der Brust nach oben
auf den Rost über der Fettfangpfanne legen und auf der mittleren Schiene im vorgeheizten
Backofen bei 200°C/Gas Stufe 4 etwa 50 - 60 Minuten garen |
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ohne die Haut zu verletzen,
Ente vorsichtig wenden |
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weitere 40 - 50 Minuten
braten |
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Ente aus dem Ofen nehmen5
Minuten ruhen lassen, auf eine vorgewärmte Platte legen |
| Pfannkuchen |
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| 310 g Weizenmehl |
in eine Schüssel sieben |
| 250 ml kochendes Wasser |
hinzufügen |
| 2 TL feiner Zucker |
hinzufügen |
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mehrmals durchrühren und
ruhen lassen, bis die Masse gleichmäßig lauwarm ist |
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auf einer bemehlten
Arbeitsplatte zu einem geschmeidigen Teig verkneten |
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mit einem Küchentuch
abdecken, 30 Min. ruhen lassen |
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Teig auf einer bemehlten
Arbeitsplatte etwa ½ cm dick ausrollen, mit einem Förmchen oder Wasserglas von ca. 6 cm
Ø, Plätzchen ausstechen |
| 1 EL Sesamöl |
jedes zweite Plätzchen
bestreichen und ein unbestrichenes darauf legen |
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mit dem Teigroller von der
Mitte her erneut zu flachen Pfannkuchen von etwa 15 cm Ø ausrollen, mit den anderen
Teigplätzchen ebenso verfahren |
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eine Pfanne ohne Fett
erhitzen, die Pfannkuchen sobald sie Blasen bilden wenden, von der anderen Seite braten |
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die aufgeplusterten
Pfannkuchen auf einen Teller legen, handwarm abkühlen lassen, die beiden Hälften
vorsichtig auseinanderziehen, nacheinander auf dem Teller stapelt, damit sie nicht
austrocknen sofort abdecken |
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zum Servieren das
Entenfleisch von den Knochen lösen, in dünne Scheiben schneiden, auf einer
vorgewärmten Platte servieren. |
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die Pfannkuchen auf einem
separaten Servierteller anrichten |
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Hoisin-Sauce in kleine
Schälchen füllen, servieren |
| Zuerst nimmt
man sich einen Pfannkuchen, streicht etwas Sauce darauf, legt einige Gurkenstreifen, eine
Frühlingszwiebel dazu und zuletzt ein Stück Entenfleisch. Der Pfannkuchen wird zu
Päckchen gefaltet und mit den Fingern gegessen. |
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| 8 Personen à 1270 kcal |
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| Getränkeempfehlung:
Reiswein, grüner Tee |
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Olympiade-Sommer
2004 | Kochen
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