| Die Küche des
afrikanischen Kontinent bietet eine unendliche Vielfalt. Sie lässt sich aufteilen in die
Küche Nordafrikas, Arabiens, Schwarzafrikas und Südafrikas. In der nordafrikanische Küche wurde weitgehend der Kochstil der Wüstenvölker
beibehalten. Wobei die Nahrungszubereitung von den verfügbaren Geräten und den
vorrätigen Zutaten bestimmt ist. Dadurch sind ganz einfach Grenzen gesetzt und was in den
Topf kommt spielt eine sekundäre Rolle. Kuskus bezeichnet sowohl den Topf als auch das
Nationalgericht der nordafrikanischen Länder. Diese auch im Ausland bekannte
Spezialität kann mit Körnern, Fleisch, Geflügel, Gemüse oder kombiniert zubereitet
werden. Einzig die dazu gereichten Saucen differieren von Land zu Land. Aber überall wird
nach den Mahlzeiten Pfefferminztee oder Kaffee getrunken.
Die schwarzafrikanische Küche bietet -mit Ausnahme
Äthiopiens- Feinschmeckern wenig Interessantes. Grundlage der Mahlzeit ist ein aus
zerstossenen Körnern und Wurzeln hergestellter Brei, der ein Ersatz für Brot und andere
Beilagen ist. Verwendete Körner sind unter anderem Mais, Maniok und Hirse. Je nach Region
werden zusätzlich Früchte wie Kochbananen und Zitrusfrüchte verwendet und als Gemüse
kommen vor allem Blattgemüse wie Morogo, Kalembula, Radieschen, Kohlrabi, Randen und
Kürbisblätter zum Einsatz. Erdnüsse werden als Vitaminspender und für Öl benötigt,
dienen aber auch als Gewürzbeilage. Wie in vielen Ländern Schwarzafrikas ist
Mangelernährung das große Problem, obwohl es an Nahrungsmitteln nicht mangelt. Schuld
daran sind die meist langen Transportwege, der Wassermangel und die
wirtschaftlich-politische Situation. Der Anbau von Nahrungsmitteln ist oft
exportorientiert, so dass für eine ausgewogene Ernährung der einheimischen Bevölkerung
nicht mehr viel übrigbleibt.
Südafrika ist ist durch seine "Kapküche" bekannt, die durch das Nebeneinander
und die Mischung der Nationalgeschmäcker besticht. Südafrika verfügt über köstliche
Naturprodukte und sowohl Meeresfrüchte als auch Fisch gibt es im Überfluss. Fleisch
steht reichlich auf dem Speiseplan, das von Schafen, Kudus, Antilopen, Elefanten oder
Strauß stammen kann.
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