Gute Messer werden aus
geschmiedetem und gehärtetem Stahl gefertigt. Sie sind aufwändig in der Herstellung und
daher teuer, aber auf lange Sicht sind sie eine sinnvolle Anschaffung. Billigmesser
dagegen sind aus gestanztem Stahlblech. Auch sie sind zwar anfangs scharf, werden aber,
weil der Stahl weniger fest ist, viel schneller stumpf. Ein weiteres Merkmal für ein
hochwertiges Messer ist die nahtlose Verbindung von Griff und Klinge, so dass sich Schmutz
und Wasser nicht ansammeln können.
Auch am Klingenprofil des Messers lässt sich die Qualität erkennen, denn je dicker der
stumpfe Teil der Klinge ist, desto wertvoller ist das Schneidegerät. Diese Messer sind
lange scharf und lassen sich problemlos viele Male schleifen.
Rostfreier Edelstahl ist zwar bei vielen Utensilien schön und praktisch, jedoch sind
Messerklingen aus rostanfälligem Kohlenstoffstahl schärfer als Edelstahlklingen. Die
Anschaffung eines praktischen japanischen Gemüsemessers ist in jedem Fall empfehlenswert,
denn es ist ausgesprochen vielseitig verwendbar.Keramikmesser
gelten wohl bezüglich ihrer Dauerschärfe als Nonplusultra, jedoch sind sie teuer,
unelastisch, spröde, nicht immer bruchfest und für den Normalhaushalt eigentlich
entbehrlich. Auch müssen sie, aufgrund der extremen Härte des Materials, professionell
geschärft werden. Im Gegensatz zu japanischen Messern, die sich ausnahmslos mit
einem entsprechenden Wasserstein zu Hause selbst schleifen lassen.
Beim Kauf sollte ein Messer immer in die Hand genommen und
geprüft werden, ob der Griff gut in der Hand liegt. Es empfiehlt sich den Bestand an
guten Messern nach und nach zu erweitern. |