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| Kochschule |
| Flambieren |
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Beim Flambieren werden Gerichte mit Spirituosen übergossen und angezündet wobei der
Alkohol verbrennt. Durch seine Rückstände und den Aromastoffen bekommen die Gericht eine
exquisite "Flambierwürze".
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Vor dem "Indoor-Feuerwerk"
sind einige Grundregeln zu beachten:
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- Es lässt sich fast alles flambieren, am besten eignen sich
nach wie vor Pfannengerichte. Aber auch Medaillons, Wild, Geflügel, Eierkuchen und
Crèpes sind dazu geeignet. Nicht zu vergessen sind die Highlights eines gepflegten
Menues, die flambierten Desserts.
- Spirituosen mit mehr als 40% Alkoholvolumen sind zum
Anzünden geeignet. Besser sind natürlich welche von über 50% Vol. Wenn man den
Alkohol in einer Schöpfkelle oder einem Topf auf 30° - 40° Grad erwärmt, lässt sich
auch geringprozentiger Alkohol entzünden
- Zum Flambieren kann man Rum, Cognac oder Weinbrand
verwenden. Armagnac, Whisky, Gin, Wodka, Kirsch- oder Zwetschenwasser, Himbeergeist oder
Birnenschnaps und Calvados. Aber auch Fruchtliköre wie Grand Marnier und Cointreau oder
Kräuterliköre wie Escorial grün und Chartreuse. Es kommt auf den gewünschten Geschmack
an.
- Damit das Flambieren gelingt müssen beide Teile (Speise und
Alkohol) heiß genug sein.
- Den Alkohol in einen kleinen Kochtopf gießen und zum Sieden
bringen (oder ihn in einer Tasse in der Mikrowelle erhitzen). Den Alkohol unmittelbar
über die warmgestellte Speise gießen und sofort flambieren.
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| Zu dieser Show müssen alle Zutaten und
Dinge griffbereit liegen. Man benötigt keine Flambierpfanne, eine normale Pfanne geht
auch. Allerdings muss ein Rechaud vorhanden sein. |
Um an Sicherheit zu gewinnen ist es ratsam, die Technik des Flambierens mit einem
einfachen Gericht im engsten Familienkreis zu versuchen.
Steak flambieren
- das fertig gebratene Steak wird zuerst mit Alkohol begossen
- restlichen Alkohol in einer Kelle über dem Rechaud erhitzen
- den auf 30 - 40° Grad erhitzte Alkohol über das Steak
gießen
- Alkohol anzünden. Nun entstehen die typischen Aromastoffe
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