| Das Einlegen ist in der Regel für jeden
Hobbykoch völlig problemlos. Der Klassiker sind eingelegte Paprika. Die Schoten werden
gewaschen, geviertelt und unter dem Grill geröstet, bis die Haut Blasen wirft. Danach
wird die Haut abgezogen, das Gemüse nach Belieben in Streifen oder Stücke geschnitten
und eingelegt. Weniger Vorbereitung erfordern Pilze, Zwiebeln, Rübchen, Auberginen,
Zucchini, Peperoni oder Möhren. Sie sind vor dem Einlegen nur zu waschen, putzen und in
mundgerechte Stücke zu schneiden. Gurken, Paprika,
Rote Beete oder Zwiebeln sind am besten nach alter Tradition in einem Sud aufgehoben, der
in der Regel aus Essig, Wasser, Salz, Zucker oder Gewürze besteht und nur aufgekocht
wird. Aber hier sollte das Gemüse vor dem Einlegen kurz blanchiert werden. Natürlich
lassen sich auch die Gemüsestücke im fertigen Sud einige Minuten garen. Das sich vor
allem für festes Gemüse empfiehlt.
Das Einlegen in Öl hat besonders im Mittelmeerraum
Tradition. In Öl eingelegtes Gemüse ist länger haltbar als in Essig. Es lässt sich bei
kühler, dunkler Aufbewahrung bis zu drei Monaten lagern. Allerdings müssen dazu reine
und hochwertige Öle verwendet werden. Das ist beispielsweise mit geschälten Paprika oder
Tomaten, aber auch mit Zucchini problemlos möglich. Alternativ kann das Gemüse vor dem
Einlegen in Salzwasser oder einem Essigsud geschmort oder auch in Öl angebraten werden.
Noch zu erwähnen "Kim-Chi" ein
typische Gericht aus der koreanischen Küche, bei dem Chinakohlblätter mit einer
Gewürzmischung bestrichen und in ein Gefäß geschichtet werden.
Ganz egal wie das Gemüse konserviert wird, wichtig ist das
es luftdicht abgeschlossen ist, damit es haltbar bleibt. |
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