| Das zu den
Primelgewächsen gehörende Alpenveilchen ist in den Bergen des Mittelmeerraumes und in
Kleinasien beheimatet. Es ist zu einer der wichtigsten Topfpflanze des Winterhalbjahres
geworden. Merkmale
Die Pflanzen, mit ihren schönen herzförmig panaschierten
Blättern, werden im Handel in einem breiten Sortiment an Blütenfarben und Formen
angeboten. Sie sind in weiß, rot, rosa und violett ebenso zu finden wie glattrandig und
gefranst, mit oder ohne Auge. Stark gefragt sind auch wieder die Miniaturzüchtungen, die
in ihrem Erscheinungsbild der ursprünglichen Wildform näherkommen.
Standort
Die Pflanzen lieben einen vor praller Sonne geschützten,
hellen bis mittelhellen Standort. Ideal sind Temperaturen von 15 - 18°C, jedoch nicht
unter 10°C. Bei Weiterkultur den Sommer über möglichst an halbschattigen Plätzen im
Freien aufstellen, oder im Boden einlassen
Pflege
Um Fäulnis zu vermeiden, stets über den Untersetzer
wässern und dabei möglichst kalkarmes und temperiertes Wasser verwenden. Während der
Wachstumsphase und Blütezeit sind regelmäßige Düngergaben alle 8 - 14 Tage
erforderlich.
Bei Weiterkultur die abgeblühte Pflanze etwa 6 - 8 Wochen ruhen lassen, danach in frische
humose Erde umtopfen und wieder mit der intensiven Pflege beginnen, bis im Herbst erneut
die Blütenknospenentwicklung einsetzt.
Schädlinge und Krankheiten
Cyclamen- oder Weichhautmilben, Dickmaulrüsslerlarven;
Cyclamenwelke, Bodenpilz Fusarium, Grauschimmel;
Vermehrung
Durch Aussaat von Spätsommer bis Frühjahr. Dabei sind
oftmals nur mäßige Blüherfolge zu beobachten. Auch die Teilung alter Knollen ist
möglich, die nach dem Durchschneiden gut abtrocknen müssen, und dann in frisches
Substrat eingepflanzt werden.
Hinweise
Fäulnis von Blüten- und Blattstielen sind zu vermeiden,
indem die abgewelkten Stängel ruckartig herausgezogen oder abgedreht werden.
Ausdauernder Blütenflor gibt es nur bei kühlem Standort. Ein beheizter lufttrockener
Raum schränkt die Haltbarkeit stark ein. |