Ein Großteil der Zimmerpflanzen befindet sich während der Wintermonate in der
Ruheperiode, dennoch benötigen die meisten ausreichend Licht. Auch die
sonnenempfindlichen sollten möglichst nahe an ein Fenster gerückt werden. Pflanzen von
der südlichen Erdhalbkugel erfordern einen bevorzugten Platz, da sie sich während
unserer Winterzeit in der Wachstumsphase befinden und entsprechend mehr Licht benötigen.
Neben dem Licht spielt auch die Temperatur für den Winterstandort eine große Rolle.
Pflanzen, die kühl überwintern wollen wie Kakteen, Flaschen- und Geldbaum, Zimmertanne,
Azalee und Alpenveilchen sollten mit Beginn der Heizperiode in weniger stark beheizte
Räume umziehen. Hier bieten sich kühle Wintergärten, helle Kellerräume und
Treppenhäuser an.
Beim Gießen ist im Winter zu beachten, dass sich viele Pflanzen in der Ruhephase befinden
und daher nur wenig Wasser aufnehmen. Es empfiehlt sich nur dann mit zimmerwarmem Wasser
zu gießen, wenn sich die Erdoberfläche ganz trocken anfühlt. Bei Pflanzen in
Hydrokultur ist der Wasserstand auf der Minimum-Marke zu halten.
Bezüglich der Düngergaben kann von November bis Ende Februar eine Pause eingelegt
werden. Nur Pflanzen, die jetzt blühen wie Azaleen, Alpenveilchen und Kamelien sind
weiterhin regelmäßig zu gießen und zu düngen.
Da Heizungsluft und trockene Raumluft für die Pflanzen Stress bedeutet, sind sie nicht
unmittelbar über einem Heizkörpern zu platzieren. Beim Lüften sind sie mit etwas Pappe
oder einem Karton gegen kalte Zugluft zu schützen. Gegen
trockene Raumluft hilft ihnen ein regelmäßiges Besprühen. Auch ein gelegentliches
Reinigen der Blätter mit klarem, handwarmem Wasser bekommt ihnen gut. Nicht zu
vergessen das regelmäßige Kontrollieren und Ausputzen der Pflanzen, aber für einen
Rück- oder Verjüngungsschnitt ist die Zeit vor oder in der Wachstumsphase ideal.
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