| 1806 wurde erstmals in
einer US-Zeitung der Begriff "Cocktail", als anregender Likör aus beliebigem
Alkohol, Zucker, Wasser und Bitters, definiert. Bedingt durch die Einwanderer aus vielen
Teilen Europas konnten Mitte des 18. Jahrhunderts auch andere Liköre und Spirituosen
hergestellt werden wodurch die 'American Bar' um die Jahrhundertwende zu einem festen
Bestandteil des amerikanischen Gesellschaftslebens wurde. Erst in den 20er Jahren
schwappte die Cocktailwelle nach Europa, so dass heute weltweit in jeder größeren Stadt
Cocktailbars zu finden sind. Seit dieser Zeit hat
sich eine Klassikerkategorie von Cocktails mit und ohne Zucker- oder Salzrand etabliert,
die von kurzlebigen Moden in Frage gestellt immer wieder neu entdeckt wird.
Die Vielzahl der Spirituosen und der Möglichkeiten zum
Mixen, erforderten eine Einordnung in Gruppen. Cocktails sind Shortdrinks, die je nach
Zusammensetzung vor dem Essen als "Before-Dinner-Drink" oder nach dem Essen als
"After-Dinner-Drink" serviert werden. Mit Säften, Früchten, Sirup, Soda oder
Limonade verlängert, werden sie in die lange Skala der "Longdrinks" eingereiht.
Je nach Erfordernis lassen sich Cocktails im Shaker schütteln, in einem Mixglas rühren
oder in dem Glas mischen aus dem sie getrunken werden.
Auch im privaten Freundeskreis wird mit großer
Begeisterung gerührt und geschüttelt. Denn fast immer lässt sich ein Anlass zu einer
fröhlichen Cocktailparty finden, bei der frische Drinks, kleine Snacks und verlockendes
Fingerfood gereicht werden.
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