In Gläsern oder speziellen Gefäßen lassen sich Sprossen problemlos kultivieren.
Bewährt haben sich pflegeleichte Keimboxen mit Bodenschale, Sieb und Deckel. Auf das Sieb
werden die gewaschenen Samen verteilt und mit Wasser gut durchfeuchtet. Die Samen benötigen Feuchtigkeit und Wärme, um zu quellen und den
Keimling freizugeben. Da sich in diesem Klima allerdings gleichzeitig Bakterien und
Schimmelpilze entwickeln, müssen die Sprossen täglich ein- bis zweimal mit klarem
Wasser gespült werden. Bei diesem Vorgang bekommt der Keimling das Wasser für sein
Wachstum, und das bei der Atmung entstehende Kohlendioxid wird aus der Keimschale
entfernt. Nur durch ein vollständiges Abgießen des Spülwassers kann die, für die
Atmung benötigte Sauerstoffzufuhr gewährleistet werden.
Die Samen dürfen keine direkte Sonne bekommen, aber ob sie
hell oder dunkel stehen, hat Auswirkungen auf den Geschmack. Denn im Dunkeln kultivierte
Keimlinge sind in der Regel länger und etwas milder.
Je nach Sorte können nach 2 - 7 Tage die knackig frischen
Keimlinge und Sprossen geerntet werden. Ein Butterbrot mit den kleinen Fitmachern bestreut
und etwas Salz gewürzt, ist schon eine gesunde erquickliche Köstlichkeit in der kalten
Jahreszeit. Sprossen und Keimlinge können aber auch als Salat oder Zugabe zur Suppe
verwendet werden
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