Das Schneckenfleisch ist meist -in heißer brutzelnder Knoblauch- oder Kräuterbutter- in
den gesäuberten Schneckenhäusern eingebettet. Zur
traditionellen Servierart gehört eine Schneckenzange, die kleine Schneckengabel mit zwei
Zinken, ein Suppenlöffel, ein Teller, Baguette oder Toast.
Mit der Zange in der linken Hand wird das Schneckengehäuse
mit der Öffnung nach oben eingeklemmt, aus der Pfanne genommen und die flüssige Butter
in den dafür vorgesehenen Löffel gekippt. Die Schneckengabel dient dazu das Fleisch aus
dem Haus herauszuziehen. Je nach persönlichem Geschmack wird es direkt von der Gabel oder
zusammen mit der Kräuterbutter vom Löffel gegessen.
Was sonst verpönt ist, wie Brot in die Suppe oder
Salatsauce zu tunken, wird bei einem Schneckenessen gebilligt. Denn die in den
Vertiefungen des Schneckentellers verbliebene Kräuterbutter lässt sich nur mit
Brotstücken herausholen und aufsaugen. Es wäre äußerst schade sich diesen Genuss
entgehen zu lassen. |