| Champagner darf sich nur
nennen, der in dem eng begrenzten AC (-Appellation contrôlée-) Gebiet der Champagne,
ausschließlich aus den drei einzig zugelassenen Traubensorten gekeltert wurde. Der Name
bezieht sich auch auf das ganz spezielle Kelter-Verfahren und die besondere
Behandlungsmethode des Weines. Dieser Ursprungschutz ist in der Regel international
anerkannt. Die kreidehaltigen Böden der Champagne
liefern den Trauben alle Mineralien, die den Geschmack des Champagners so unnachahmlich
machen. Der echte Champagnergenuss garantiert Flaschengärung und eine Lagerung von
mindestens vier bis sechs Jahren.
Champagener sollte aus schlanken spitzen Kelchen getrunken
werden. Er darf keinesfalls zu kalt sein, da sonst der volle Geschmack und die Frische
verloren gehen. Die beste Trinktemperatur liegt bei 7,8°C und nur einige körperreiche
Sorten erfordern etwa 10 - 12°C.
Es existieren beinahe 12.000 verschiedene Champagner-Marken
von 15.500 Produzenten und Handelshäusern, deren Erzeugnisse in verschiedenen
Qualitätsstufen jährlich auf den Markt kommen. |