| Die Rebfläche der Champagne
ist seit 1927 gesetzlich auf 34 000 ha begrenzt, wovon etwa 27 500 ha ertragfähig sind.
Das Gebiet lässt sich in drei Zonen einteilen, die alle mit dem Charakter ihrer
unterschiedlichen Produkte zur klassischen Champagner-Mischung beitragen. Die Montagne de
Reims ist vorwiegend, mit der Hauptmasse der drei zugelassenen Sorten, mit
Pinot-Noir-Reben, einem blauen Spätburgunder, bepflanzt. Das Vallée de la Marne
bringt die reifsten Weine aus der Pinot Meunier-Rebe -einem Schwarzriesling- hervor, und
südlich von Epernay liegt die Côtes des Blanc, mit den weißen Chardonnay-Reben. Von
hier stammt auch der Blancs de Blancs, ein Champagner ohne den traditionellen Zusatz der
blauen Trauben. Um das Image zu wahren, haben nicht moussierende Stillweine, die nicht die
Bedeutung des Champagners erreichen, seit 1974 "Coteaux Champenois" auf
ihren Etiketten stehen. In der Champagne herrscht der
Kleinbesitz vor. Die Rebflächen sind klassifiziert und das System dient gleichzeitig der
Preisfestsetzung für das Lesegut im Herbst. Die besten 17 Grand-Cru-Gemeinden bekommen
den Höchstpreis von 100%. Die 41 Premiers-Cru-Gemeinden immerhin noch 90-99% und so
fällt der Preis, je nach Einstufung der Gemeinde weiter ab. Sowohl der Hektarertrag als
auch der potentielle Mindestalkoholgehalt werden Jahr für Jahr und je nach Erntequalität
neu festgelegt. Stets festgelegt ist allerdings, dass aus 150 kg Trauben nie mehr als 1hl
Most gewonnen werden dürfen. Die rund 100 Champagner-Häuser sind für die Verarbeitung
und auch für die Zusammenstellung der Cuvées verantwortlich |