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Christrose
-ein immergrüner Winterblüher- |
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Nach der Wintersonnenwende treibt die
Christrose oder Nieswurz ihre Blütenknospen aus einem Kranz von dunkelgrünen Blättern
hervor. Die schneeweißen Blüten entfalten sich dann bei milden Witterungsperioden. |
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Die Christrose ist eine Staude und in den
Kalkalpen beheimatet. Sie wird etwa 15 - 20 cm hoch, ist immergrün und hat fast schwarze
Wurzeln. Die Blätter sind ledrig und die Blüten weiß gefärbt. Später bekommen sie
einen leicht purpurnen Schimmer. Heute werden in den Gärten häufig Hybriden, also
Kreuzungen aus verschiedenen Arten kultiviert.
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| Die Christrose liebt einen kalkhaltigen,
humusreichen und frischen Boden. Besonders vorteilhaft ist eine dünne Laubdecke. Sie
wächst gerne an halbschattigen bis schattigen Standorten und fühlt sich besonders
zwischen Sträuchern und höheren Bäumen wohl. Wachstum und Blütenansatz kann man durch
gelegentliche Kalkgaben fördern. An günstigen Standorten kann sie sich zu einer
prächtigen Pflanze entwickeln, Voraussetzung dafür ist, dass die Christrose über viele
Jahre hinweg ungestört wachsen kann. Sie verträgt keine ständige Bodenbearbeitung.
Ältere Exemplare kann man verpflanzen und in diesem Fall eine Vermehrung durch
Stockteilung ermöglichen. |
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Die Christrose wird auch Nieswurz genannt. Die
Pflanzen dieser Gattung enthalten das Glykosid Helleborin bzw. Hellebrin, dessen
Auswirkung auf die Herztätigkeit des Menschen schon frühzeitig bekannt war. Dieser
Wirkstoff verursacht eine starke örtliche Reizung der Nasenschleimhaut und ist deshalb
auch ein Bestandteil des Schnupftabaks.
Zu beachten ist jedoch, dass größere Dosierungen von Hellebrin Vergiftungserscheinungen
verursachen können.
In Blumengeschäften werden Christrosen auch als Zimmertopfpflanzen und Schnittblumen
angeboten. In kühlen Räumen und Zimmern können sie sich sehr lange halten. |
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