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Vanille
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Diese Fruchtkapseln einer Orchideenart,
enthalten kleine braune Samenkörner, das Vanillemark. Als beste Sorte gilt die berühmte
Bourbon-Vanille, die nach der Insel Bourbon benannt ist. Inzwischen wird Vanille
hauptsächlich auf Madagaskar angebaut. |
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| Die in den gesamten Tropen kultivierte
Gewürzvanille hat bis zu 25 cm lange, elliptische Blätter und gelblichweiße, duftende
Blüten. Die zu Beginn der Reife geernteten Früchte sind etwa 30 cm lang und liefern die
Vanillestangen. |
Bei der Ernte ist die Kapsel grün und ohne
Aroma. Erst durch ein aufwendiges Trocknungs- und Fermentierungsverfahren werden die
Kapseln eingeschrumpft, wobei sie ihre schwarzbraune Farbe erhalten und ihren typischen
Duft entwickeln. Schneidet man die Kapsel durch, so findet man im Inneren kleine braune
Samenkörner, das Vanillemark.
In Europa wird primär die Bourbon-Vanille gehandelt. Im Handel wird Vanille als Kapsel,
Essenz oder Extrakt angeboten.
Die Vanille enthält Vanillinalkohol, Zimtsäureester, verschiedene Mono- und Disaccharide
und den wichtigsten aromatischen Stoff, das Vanillin, welches aus feinen
Kristallen besteht. Heute wird Vanillin meistens synthetisch hergestellt und im Handel als
Vanillinzucker, in kleinen 10 g Beutelchen mit mindestens 1% Vanillin, angeboten. |
| Vanille sollte kühl und trocken gelagert
werden, am besten in gut verschlossenen Gläsern oder Metallgefäßen. |
| Beim Backen von Kuchen, Gebäck, bei der
Herstellung von Süßspeisen, Eis, Schokolade, Bonbons und Likör darf sie nicht fehlen. |
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