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| Warenkunde/Gemüse |
Topinambur
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Topinambur ist immer häufiger in
Feinkostgeschäften, auf dem Gemüsemarkt und in Reformhäusern zu finden.
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Das indianische knollenartige
Gemüse wird auch "Erd- oder Jerusalem-Artischocke" genannt. Die Knollen ähneln
in der Größe kleinen Kartoffeln. Im Geschmack sind sie nussigsüßlich und enthalten
keine Stärke. Diese winterharte, eisen- und phosphorreiche Erdfrucht bildet einen großen
Teil ihrer Kohlehydrate als Inulin, das Diabetiker nicht als Broteinheit berechnen müssen
und daher gut vertragen. Allerdings kann Inulin, in großen Mengen genossen, zu
Darmbeschwerden führen.
Topinambur ist reich Mineralien und Ballaststoffen. Am
Oberrhein kennt man diese Pflanze allerdings vorwiegend in flüssiger Form, dem
"Rossler", gebrannt aus den Topinamburknollen
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| Einkauf Die Frische erkennt man an der festen Knolle. Die dünnhäutigen
Knollen schrumpfen relativ schnell ein.
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| Lagerung Können im Gemüsefach nur wenige Tage gelagert werden.
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| Zubereitung Die Knollen mit der gelben, braunen oder roten Schale müssen nicht
geschält, sondern nur gründlich gewässert und gebürstet werden, so dass sich die
Schale auch mit verzehren lässt. Sollten die Knollen dennoch geschält werden, dann sind
sie kurz zu blanchieren.
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Verwendung
Nach Belieben gebacken, gedünstet, püriert, roh, gekocht oder mariniert, auch roh als
Salat geraspelt und mit Zitronensaft verfeinert schmeckt sie sehr gut. Gekocht entwickeln
sie ein nussartiges, süßliches Aroma, das sich durch geröstete Sesamsaat noch betonen
lässt. Dagegen haben rohe Topinamburs einen artischockenähnlichen Geschmack. Tipp
Unter Topinambur-Püree ein wenig Nussöl geben, das verleiht dem Püree
ein herrlich trüffelähnliches Aroma.
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