| Warenkunde |
| Quitte |
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Schon die alten
Griechen und Römer schätzten die Quitte. Allerdings in der heutigen Zeit hat sie zu
Unrecht an Bedeutung verloren. |
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Die Quitte "Malum cydonium" verdankt den alten Römern ihren Namen.
"Kydonischer Apfel" nannten sie den Baum, dem sie auf Kreta erstmals begegneten
und der botanische Name Cydonia oblonga erinnert noch heute daran. Dabei war der
bis zu fünf Meter hohe Baum schon zu Hellenenzeiten ein Exot aus Transkaukasien.
Die rohen Früchte sind hart und nicht genießbar, erst gekocht entfalten sie ihre guten
Eigenschaften. Reife Quitten duften raumfüllend und gelten deshalb auch als Aromatisierer
von Wein, Most und Öl.
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Anbau
Die Quitte ist bezüglich der klimatischen Bedingungen sehr anspruchsvoll. Da sie
stark wurzelfrost- und holzfrostanfällig ist, erfordert sie zum Anbau Lagen mit milden
Wintern und eine möglichst lange Vegetationszeit im Herbst ohne Frühfröste.
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Quittensorten
Der Fruchtform nach wird zwischen rundlichen Apfel- und länglichen Birnenquitten
unterschieden. Zu den bekanntesten Birnenquitten gehören 'Portugiesische Quitte',
'Bereczkiquitte', 'Champion', 'Smyrna', 'Vanja'Die
apfelförmigen Quitten mit ihrem etwas ausgeprägterem Aroma werden vertreten durch
'Konstantinopeler Apfelquitte' und 'Riesenquitte von Leskovac'.
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Ernte
Ende Oktober verfärbt sich in der Regel die grüne Grundfarbe der Früchte in
ein kräftiges Gelb. Sie sind pflückreif, obwohl das Fruchtfleisch hart ist.
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Haltbarkeit
In kühen Räumen können die Früchte bis zu 10 Wochen gelagert werden.
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Verwendung
Für Kompotte, Kuchen, Torten und Aufläufen, Marmeladen, Gelees, sowie zum
Aromatisieren von Most, Wein, Essig und Öl.
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Inhaltsstoffe
Gerb- und Schleimstoffe sowie einem hohen Pektingehalt. Der Gehalt an Vitamin C
entspricht mit 30mg pro 100 g Frischgewicht in etwa dem Apfel.
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Früchte |
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