| Warenkunde/Einkauf und Lagerung |
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| Pilze |
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Pilze bilden eine eigene riesige
botanische Gruppe. In der Küche werden sie allerdings wie Gemüse behandelt. |
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Bei den essbaren Pilzen
unterscheidet man Edel- und sonstige Speisepilze. Zu den Edelpilzen gehören Zucht- und
Freilandchampignons, Pfifferlinge, Steinpilze, Morcheln und Trüffeln. Wobei die Preise
für Trüffeln mit Abstand an der Spitze liegen.
Speisepilze ähneln in ihrem Nährwert allerdings dem Gemüse. Sie enthalten an
Mineralstoffen hauptsächlich Kalium und Phosphor. An Vitaminen vor allem das Vitamin D,
das in Gemüsen nur sehr selten vorkommt. Ihre Zellwände enthalten Chitin und Zellulose,
sie sind daher nur schwer verdaulich. Von einem übermäßigen Verzehr von Wildpilzen wird
abgeraten, da die relativ hohe Kontamination mit Schwermetallen ein gesundheitliches
Risiko darstellt. Doch gegen einen gelegentlichen Genuss oder einer sparsamen Dosierung
als Würzmittel ist nichts einzuwenden.Am
häufigsten verwendet werden: |
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Austernpilze

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Die
Austernpilze haben einen mild-aromatischen und feinen Wildgeschmack. Einen 5 - 15 cm
großen, rundlich bis halbkreisförmig Hut, sie sind grau-lila, blaugrau bis oliv-schwarz.
Es gibt aber auch gelbe bis bräunliche Sorten.
Beim Einkauf ist darauf zu achten, dass sie sich fest und kernig anfühlen. Kleine bis
mittelgroße Exemplare sollte man gegenüber der großen bevorzugen. Die Hüte können
auch paniert und gebraten serviert werden.Lagerung
Im Gemüsefach des Kühlschranks oder in einem kühlen, dunklen Raum können sie 2 bis 3
Tage aufbewahrt werden. |
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| Champignons 
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Bekanntesten
und weitverbreitesten Speisepilze, sind immer im Angebot. Die Hüte junger
Champignons sind fest geschlossen mit dem Stiel verwachsen, mit zunehmenden Alter öffnet
sich der Hut, die Farbe der Lamellen verändert sich bis zu dunklem Braun. Frische
Champignons sollten fest und knackig sein. Dunkel verfärbte Stielansätze deuten auf eine
längere Lagerung hin. Diese Pilze sind sehr vielseitig in ihrer Verwendung. Sie können
gekocht, geschmort, gegrillt, gedünstet oder roh in Salaten verarbeitet werden. Weiße
Champignons behalten ihre Farbe, wenn sie mit Essig oder Zitronensaft beträufelt werden.
Im Geschmack sind braunen Champignons aromatischer. Lagerung
Nach dem Kauf sind die in Folie eingeschweißten Pilze sofort zu öffnen. Frisch, fest,
nicht zu nass, halten sie sich im Gemüsefach des Kühlschranks einige Tage. Trocken
gewordene Champignons können noch verwendet werden, wenn sie vor der Zubereitung in Milch
eingelegt werden. |
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| Maronenröhrlinge 
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Maronenröhrlinge,
-Braunkappen-, haben einen zunächst halbkugelig wachsenden, später flacheren
Hut. Ihre Farbe variiert von kastanienbraun bis zu olivbraun. Auf Druck verfärben sich
die Röhren grünlichblau.Sie haben ein obstartiges, angenehm mildes Aroma. Lagerung
Am besten frisch verwenden. Junge Pilze lassen sich trocknen oder einfrieren |
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| Morcheln 
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Diese
Pilze zählen zu den aromatischsten Speisepilzen und gehören zu den Schlauchpilzen. Sie
haben faltig hohle Stiele und wabenartig gekammerte Hüte. Die Form des Hutes führt zu
der Namensunterscheidung zwischen Spitz- und Rundmorcheln. Vor der Verarbeitung
müssen frische Morcheln gründlich gewaschen werden, da sie sehr sandig sind. Getrocknete
benötigen eine Einweichzeit von zwei Stunden und müssen sich danach ebenfalls einer
gründlichen Reinigung unterziehen. Morcheln finden mehr Verwendung als Würzpilze. Lagerung
Es ist ratsam diese Pilze so frisch wie möglich zu verwenden. Zur Lagerung sind sie nicht
geeignet |
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| Pfifferlinge 
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Pfifferlinge
werden auch Dotterpilze, Eierschwämme oder Rehlinge genannt. Diese dottergelben
Speisepilze mit ihren trichterförmigen Hüten wachsen in Laub- und Nadelwäldern. Sie
sind fast ohne Abfall zu putzen und eignen sich vorzüglich als Beilage zu Wildgerichten,
in Verbindung mit Eierspeisen und Saucen. Lagerung
Im Gemüsefach des Kühlschranks oder an einem kühlen dunklen Ort sind sie ein bis zwei
Tage haltbar. Zum Trocknen und Eingefrieren sind sie weniger geeignet. |
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| Rotkappen 
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Rotkappen
sind wildwachsende Pilze mit weißem Fleisch. Werden die Hüte und Stiele angeschnitten,
so verfärben sie sich weinrot bis veilchenfarbig. Sie schmecken aromatisch und passen gut
zu Wildgerichten. |
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| Shiitake-Pilze 
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Ihr
Ursprungsland ist Japan. In Europa gewinnen sie zunehmend an Beliebtheit und Verwendung
bei asiatischen Gerichten. Diese aromatischen Speise- und Würzpilze haben einen leicht
gewellten, hell-bis dunkelbraunen Hut mit kleinen Schuppen. Bei frischen Pilzen sollte er
gewölbt sein. Lagerung
Kühl, dunkel und locker gelagert halten sich diese Pilze einige Tage frisch. |
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| Stein-
oder Herrenpilze 
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wachsen
in Laub- und Nadelwäldern. Der Hut junger Pilze ist hellbraun und halbkugelig, dagegen
ist er bei älteren rot- bis dunkelbraun und schirmartig. Im Geschmack sind sie nussartig
und in ihrer Verwendung vielseitig, auch eignen sie sich bestens für rohe Salate. Lagerung
Sie sind immer sofort zu verwenden. In getrockneter Form sind sie für einige Zeit in
kaltem Wasser einzuweichen |
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| Trüffeln 
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Diese
knollenartige Pilze sind mit einer rauhen Schale überzogen und haben ein festes Fleisch.
Die edelsten schwarzen Trüffeln kommen aus dem Périgord in Frankreich. |
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Die
edelsten weißen Trüffeln kommen aus dem Piemont in Italien. |
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