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Warenkunde
Pflaumen Prunus domestica
 

Pflaumen Abb. 1
Der Anbau von Pflaumen geht auf die Genussfreuden der Römer zurück. Sie haben die bis heute beliebte Frucht aus Kleinasien und dem Kaukasus nach Italien eingeführt und später nördlich der Alpen verbreitet.
 

Pflaumen löschen Durst, weil sie viel Wasser und wenig Zucker enthalten. Darüber hinaus wirken sie harntreibend und fördern wegen ihres hohen Ballaststoffgehalts die Verdauung.


Anbau

In fast allen gemäßigten Klimazonen der Erde werden Pflaumen kultiviert und kommen in zahlreichen Variationen vor. Es gibt weltweit mehr als 2000 Sorten, wobei die Sorten sind nicht scharf voneinander zu trennen sind.

Klassifizierung

Die Fruchtformen und Farben variieren über einen weiten Bereich. Besonders die europäischen Pflaumensorten zeigen bezüglich ihrer Farbe eine Bandbreite von Grün, über Gelb und Rot bis  Dunkelblau-Violett. Die Fruchtformen gibt es in rund, eiförmig und länglich. Aufgrund der verschiedenen Sorten und Standorte liegen auch die Reifezeiten weit auseinander.


Pflaumensorten

Die bekanntesten Hauptsorten sind
  • Die mit einer Fruchtnaht ausgestatteten sommerlichen Rund- und Eierpflaumen, haben ein sehr saftiges gelbes Fruchtfleisch, das sich nicht einfach vom Stein lösen lässt. Sie können eine rote, gelbe, blaue oder grüne Haut haben. Abb. 1
Die länglichen, spitz zulaufenden Zwetschen ohne Fruchtnaht haben eine dunkelblaue Bereifung, ein festes Fruchtfleisch mit hohem Zuckergehalt und lassen reif auch eine problemlose Entfernung des Steins zu. Bekannte lokale Sorten sind unter anderem die Fellenberger-, die Bühler - und die Deutsche Hauszwetschge


Hauszwetsche


Mirabelle
Die kirschgroßen, gelben Mirabellen sind klein, rund und sehr aromatisch.
Die grünlich-gelben Reneklode, die auch Ringlotten, Zucker-Pflaumen, Dauphinen oder Edelpflaumen heißen, bilden große, runde Früchte verschiedener Farbe von grün bis violett. Ihr Stein lässt sich ebenfalls schlecht lösen, da er mit dem Fruchtfleisch gut verwachsen ist.


Reneklaude

Japanische Pflaumen
Japanische Pflaumen
Die Susinen, auch als japanische Pflaumen bezeichnet, blühen sehr früh und werden in den Mittelmeerländern bereits ab Juni geerntet. In der Regel sind die Früchte gelb bis rot mit sehr saftigem Fruchtfleisch.
Alle frischen Sorten schützt eine natürliche weiße Wachsschicht vor dem raschen Austrocknen. Dieser reifartige Überzug deutet auf schonende Behandlung der Früchte hin, und ist also ein Qualitätsmerkmal.
Einkauf

Aufgrund der Importe reicht die Saison von Ende Mai bis Oktober. Bei uns liegt die Reife zwischen Juni und Oktober, wobei die heimischen Zwetschgen vor allem in der zweiten Augusthälfte im Handel angeboten werden. Beim Einkauf sollte darauf geachtet werden, dass die Früchte sich fest anfühlen nicht zu hart sind, eine für die Sorte frische Farbe haben und angenehm duften. Harte und matte Früchte sind unreif. 
Der weiße Film, eine natürliche Wachsschicht auf den Pflaumensorten, sollte bei den im Handel angebotenen Früchte unbeschädigt sein.



Haltbarkeit

Die Früchte können bei Raumtemperatur zwar noch etwas nachreifen, doch gilt das für Zwetschen nicht. Sie sollten im Kühlschrank aufbewahrt und relativ rasch verzehrt werden. Damit sie kein Wasser verlieren, sind sie in eine feuchtes Tuch einzuwickeln. Die Lagerdauer ist sortenabhängig. Im Kühlschrank bleiben sie maximal eine Woche frisch.



Verwendung

Zum Frischverzehr, für Kompotte, Desserts, Kuchenbelag, Torten und Aufläufen, Marmeladen, eingelegt in Weinbrand oder als delikater Mus. Sie lassen sich problemlos einfrieren und auch trocknen.

 

Getrocknete Pflaumen

Das Trocknen ist die älteste Methode Früchte zu konservieren.  Zwar geht dabei der Saft verloren, doch die Zuckerkonzentration steigt an. Getrocknete Pflaumen werden heute meist ohne Stein angeboten. Sie liefern Kohlenhydrate, enthalten viele Ballaststoffe und etwas Eisen. Die getrockneten Früchte weisen einen besonders hohen Zuckergehalt auf und werden oft auch zu Diätzwecken konsumiert.



Inhaltsstoffe

100g verzehrbare Früchte haben

50 kcal/kjoule 209, Kohlenhydrate  10,3 g, Wasser  84,4 g, Ballaststoffe  3 g
Vitamin C, Vitamin A, B1, B2 und Betakarotin mit Provitamin-A-Wirkung
Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium, Phosphor und Magnesium

 
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