| Dass derzeit eine gewisse
gesundheitsbewusste Klientel das alte Wurzelgemüse wiederentdeckt, hat durchaus seinen
Grund. Die Pastinake, hat ungefähr den gleichen Kohlehydrategehalt wie die Kartoffel und
ist reich an Ballaststoffen. Sie liefert außerdem viele Vitamine und Folsäure. Darüber
hinaus enthält sie viel Kalium, ein Mineralstoff, der wichtig für Herz, Muskeln und
Nerven ist. Dazu kommen nennenswerte Mengen an Phosphor, Eisen, Magnesium und Zink. Und
letztendlich eignet sich die Pastinake hervorragend für den Ökolandbau. Sie ist so
robust, dass Pflanzenschutzmittel in der Regel nicht nötig sind. Auch in der
Babynahrungsindustrie hat sich die Rübe inzwischen durchgesetzt. Viele Eltern ziehen sie
als Einstiegsgemüse der Karotte vor, die im Verdacht steht, Allergien auszulösen. Die langsamwachsende Pastinake ist in den USA ein beliebtes
Wintergemüse und auch Iren, Engländer und Skandinavier wissen das alte Wurzelgemüse als
feine Delikatesse zu schätzen.
Im Handel werden Pastinaken nicht nur getrocknet als Grieß
oder Pulver, sondern auch zum traditionellen Bund Suppengrün angeboten, und in roher Form
sind sie in der Regel beim Biobauern erhältlich.
Geschmack:
süßlich-nussig bis würzig-scharf.
Die weißgelbe, rettichförmige Pastinake schmeckt etwas würziger und schärfer als die
kleinere Wurzel, sie ist delikater und schmeckt sogar roh. Größere können dagegen
holzig sein. Am besten schmecken Pastinaken nach dem ersten Frost.
Verwendung:
Meist als Würz- und Suppengemüse.
Junge Blätter sind gut geeignet zum Würzen für Salate oder Suppen.
Tipp:
Zubereiten wie Karotten.
Pastinake enthält das stoffwechselanregende B-Vitamin Niacin, Vitamin C, A und E.
100 g rohe Pastinake haben 22 kcal, 80 g Wasser, 1,3 g Eiweiß, 8 mg Natrium, 469 mg
Kalium, 51 mg Kalzium, 73 mg Phosphor, 22 mg Magnesium, 2,9 g verwertbare Kohlenhydrate
und 11,6 g Ballaststoffe.
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