| Olivenöl zeichnet sich sowohl durch die
Vielfalt an Sorten, als auch durch seine verschiedenen Geschmacksrichtungen aus. Die
Unterschiede ergeben sich nicht nur aus der verwendeten Olivensorte, sondern auch Faktoren
wie Reifegrad, Bodenbeschaffenheit, Klima, Landschaft oder Erntezeitpunkt spielen eine
wesentliche Rolle. Olivenöl kann ebenfalls in Farbe
und Konsistenz sehr variieren. Öl von eher grünlicher Farbe stammt von unreifen
Früchten und hat einen eher intensiven, stark ausgeprägten Geschmack. Dagegen wird ein
deutlich feineres und mildes Öl mit größerer Ausbeute erzeugt, wenn reife dunkle Oliven
ausgepresst werden.
Kaltgepresste Sorten sind je nach Herkunft von kräftig
grün und trüb bis hellgelb und klar. Aus den reifen Früchten des Olivenbaumes wird
dieses Öl gewonnen -und zwar meist durch drei aufeinanderfolgende Pressungen. Am besten,
aber auch am teuersten, ist das kaltgepresste oder -geschlagene naturreine Olivenöl aus
der ersten Pressung. Es ist unter der Bezeichnung extra" oder extra
virgine" (Jungfernöl) im Handel. Es ist reich an Olivengeschmack von mild fruchtig
bis kräftig mit leichter Schärfe, und eignet sich hervorragend für Salate und
südländische Gerichte.
Neue Bezeichnungen für alle Olivenöle aus EG Ländern:
"natives Olivenöl extra" - höchste Qualität, entspricht alten Bezeichnungen
wie "kaltgepresst" oder "extra vergine",
"natives Olivenöl" - mittlere Qualität ist weniger aromatisch
"Olivenöl" - einfache Qualität, ist sowohl chemisch als auch physikalisch
gereinigt und mit nativem Öl verschnitten.
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