Torpedoförmig und -schnell jagt das Tier mithilfe eines Siphos nach dem Rückstoßprinzip
vorwärts. Es presst dabei das Wasser aus der Mantelhöhle, so dass sehr hohe
Geschwindigkeiten erreicht werden. Die verschiedenen Kalmararten sind im Mittelmeer,
Atlantik und Ostatlantik zu findnen.Merkmale
Im Gegensatz zum Sepia hat der Kalmar einen langgestreckten
Körper mit rundem Querschnitt. Er besitzt 8 kurze und 2 lange Tentakel sowie 2 dreieckige
Flossen am Hinterleib.
Nährstoffe
100 g enthalten: 15,4 g Eiweiße / 1,7 g Fette /110 mg
Natrium, reich an Vitamin B12, B6 und Selen sie enthalten etwas Vitamin E und Jod.
Geschmack
Das magere Fleisch von Körper und Fangarmen ist
ausgezeichnet, leicht zäh und recht fest. Es wird im allgemien für süßer, milder und
zarter als das von Sepia gehalten.
Einkauf
Im Handel wird Kalmar das ganze Jahr über angeboten. Wegen
des besseren Geschmacks wird der Kenner fangfrische und nicht küchenfertige Tiere
erwerben.
Lagerung
Gesäubert, roh oder gegart kann es im Kühlschrank bis zu
2 Tagen und tiefgefroren bis zu 3 Monaten aufbewahrt werden.
Zubereitung
Kalmare lassen sich auf verschiedenste Weisen zubereiten
wie backen, fritieren, braten, pochieren und dämpfen. In Öl gebacken sind sie eine
traditionelle Fastenspeise, und junge Kalmare mit Tentakeln von nur 3 cm Länge schmecken
köstlich, wenn sie im ganzen zubereitet werden. Größere Tiere dagegen sind wie
geschaffen zum Füllen, wofür die kleingeschnittenen Tentakel verwendet werden. Der
Mantel lässt sich auch in Ringe geschnitten zubereiten. Bei großen Klamaren muss das
Fleisch geklopft werden, damit es mürbe wird.
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