| In der Regel wird Getreide in Wasser oder
Brühe gekocht. Besonders bei poliertem oder geschrotetem Getreide ist für die
Zubereitung etwa die vierfache Menge an Flüssigkeit notwendig. Die Körner werden in das
kochende Wasser eingestreut, umgerührt -damit sie nicht verkleben- und unbedeckt
sprudelnd gargekocht. Vollkorngetreide dagegen wird bissfest gekocht, in ein Sieb
abgegossen und mit heißem Wasser abgespült, um die Stärkereste zu entfernen. Damit die
Körner locker bleiben müssen sie gut abtropfen. Getreide
lässt sich aber auch durch Dämpfen garen. Dazu kommt das Kochgut in einen Dämpfaufsatz,
der in einen Topf mit kochendem Wasser gehängt- oder gestellt wird. Zugedeckt wird das
Getreide bissfest gedämpft, herausgenommen und nach etwa 5 Minuten umgerührt.
Bei der Absorptionsmethode dagegen, die in der Regel bei
geschroteten, ganzen oder polierten Körnern angewendet wird, köchelt das Getreide ohne
umzurühren so lange, bis alle Flüssigkeit aufgebraucht ist.
Gerichte wie Polenta, Porridge oder amerikanische Grütze
werden nach der Rührmethode zubereitet. Dazu wird das Getreide nach und nach in die
köchelnde Flüssigkeit gestreut und so lange gerührt, bis es von weicher Konsistenz ist.
Da das Getreide leicht anbrennt werden süße Gerichte zum Schluss gesüßt. Eine
Alternative ist ein Garen im Wasserbad, die sich vor allem für Gerichte wie Reiscreme
oder Porridge empfiehlt.
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