| Die Frische des Getreides zeichnet sich durch
eine helle, gleichmäßige Farbe sowie einer trockenen, festen Konsistenz aus. Zerbricht
das Getreide kanckend unter Druck mit einem Löffelstiel auf harter Unterlage, dann ist es
ausreichend trocken um monatelang gelagert zu werden. Im Geruch sollte es dem Typ
entsprechend frisch, aber niemals muffig und sauer rieche. Das erntefrische, naturfeuchte
Vollkorngetreide direkt vom Bauern ist zu anfällig gegenüber Schädlingen, es verdirbt
leichter und kann von Getreidekäfern befallen sein. Getreide
ist in einem trockenen Raum bei etwa 18-20°C aufzubewahren, und mit genügend Sauerstoff
zu versorgen. Als Behälter eignen sich Jute- oder Leinensäcke, Kartons oder offene
Holzkisten. Bei längerer Lagerzeit sollte das Mahlgut etwa alle vier Wochen gewendet
werden. |
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