| Dinkel stellt wenige Ansprüche und gedeiht
auch unter härtesten klimatische Bedingungen. Sein Ertrag ist gegenüber Weizen deutlich
geringer, da er über einen Spelzanteil von etwa 40 % verfügt. Die Körner, die fast
doppelt so groß wie Weizenkörner sind, sitzen fest angewachsen in den Spelzen. Dieser
muss in einem arbeitsaufwändigen Vorgang entfernt werden. Mit seinem nussigen Geschmack eignet sich Dinkel vorzüglich zum Backen und sehr
gut dazu mit anderen glutenfreien Getreiden vermischt zu werden.
Im ersten Reifestadium halbfest geernteter Dinkel, der aber
noch grün ist, wird als "Grünkern" bezeichnet. Beim Darren büßt er nicht nur
seine Keimfähigkeit ein und wird mahlfähig, er bekommt bei diesem Vorgang durch
den Buchenholzrauch auch sein spezielles Aroma. Er passt gut zu Suppen und Saucen, auch
das Binden, Backen, Kloßformen oder Puddingmachen gelingen bestens.
Dinkel zeichnet sich gegenüber Weizen, durch einen sehr
hohen Protein-, Vitamin- und Mineralstoffgehalt aus. Ungewöhnlich stark ist auch die
Präsenz von gesunder Kieselsäure, die sich positiv auf Haut und Haare auswirken soll. |
|
| Inhaltsstoffe pro 100 g Dinkel
320 kcal/1340 kJ; 12,5 g Wasser; 11,6 g Protein; 2,7 g
Fett; 62,5 g Kohlenhydrate; 8,8 g Ballaststoffe; 3 mg Natrium; 349 mg Kalium; 24 mg
Kalzium; 384 mg Phosphor; 114 mg Magnesium; 3 mg Eisen; |