| Botanisch gesehen sind
Getreidekörner in der Regel die Früchte von kultivierten grasartigen Getreidepflanzen.
Ihre Verwendung wird vom Anbau der jeweiligen Länder oder Erdteile bestimmt. So ist
bevorzugt in Asien der Reis anzutreffen, Mais in Nordamerika, Hirse in Afrika, in
Nordosteuropa sowohl Roggen als auch Hafer und in Europa ist Weizen am weitesten
verbreitet. Früher war Getreide primär in deftigen
Gerichten zu finden, dagegen wird es heute vermehrt mit frischen Gemüsesalate vermischt
oder als Beilage zu Fisch und Fleisch gereicht. In Deutschland verzehrt jeder Bürger im
Durchschnitt pro Jahr über 70 kg Getreide, denn Getreidekörner lassen sich auf
vielfältige Art nutzen.
Die meisten Getreidekörner sind von Spelzen, einer
dünnen, saftarmen Faserschicht umschlossen von der sie befreit werden müssen, wenn sie
weiter verabeitet werden sollen.
Unter Vollkorn ist das gesunde, gut
gereinigte Getreidekorn zu verstehen. Es enthält sämtliche Bestandteile des
Korns, einschließlich des Keimlings. |