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| Warenkunde |
Fisch

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Es gibt bei diesem nahrhaften
Grundnahrungsmittel so viele Abwandlungsmöglichkeiten, dass man problemlos ein
ganzes Jahr täglich Fisch auf den Tisch bringen kann, ohne auch nur ein Rezept zu
wiederholen. Seefische, Süßwasserfische, Schalen- und Krustentiere bringen nicht nur
Abwechslung auf den Tisch, sondern lassen sich auch vielfältig und unterschiedlich ohne
großen Zeitaufwand zubereiten.
Dank moderner Transportmethoden ist es möglich, dass auch in den entlegensten Gegenden
täglich frische Seefische, lebende Flussfische und tiefgekühlte Fische angeboten werden. |
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| Ernährungsphysiologisch |
| ist Fisch reich an Eiweiß und
mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Besonders zu betonen ist der Gehalt an
Vitaminen D und B12. Darüber hinaus trägt Hochseefisch zur wichtigen Jodversorgung bei.
Jod ist ein essentieller Mineralstoff, der als Bestandteil des Schilddrüsenhormons
Thyroxin für die Schilddrüsenfunktion notwendig ist. |
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| Süßwasser- oder
Meeresfisch |
| Meeresfisch enthält anders als
Süßwasserfisch Jod. Meeresfisch aus Hochseegebieten ist außerdem in der Regel mit
Schadstoffen weniger belastet als Süßwasserfisch, es sei denn, der Süßwasserfisch
stammt aus sehr sauberen Binnengewässern. Allerdings darf man aber nicht vergessen, dass
heutzutage durch intensive und moderne Fangmethoden unsere Meere teilweise leer gefischt.
Daher sind gewisse Fischbestände sogar vom Aussterben bedroht. Dieses Problem stellt sich
bei Süßwasserfischen nicht, da diese inzwischen überwiegend gezüchtet werden. |
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| Schadstoffe |
| Die Wasserqualität ist primär
verantwortlich für die Schadstoffbelastung eines Fisches. Fische aus der Ost- und
Nordsee, dem Mittelmeer, aus Küstengegenden und Flussmündungen sind eher mit
Schwermetallen, chlorierten Kohlenwasserstoffen, Lösungs- und Pflanzenschutzmittel
belastet als Hochseefische oder Fischen aus sauberen Flüssen und Seen. Natürlich haben
auch Alter und Fischsorte einen Einfluss darauf. So sind kleine und junge Fische weniger
belastet als ältere und größere Fische. Raubfische -Hai- und Fettfische -Lachs,
Makrele, Heilbutt- haben in der Regel höhere Werte als Fried- und Magerfische, z.B.
Flunder, Scholle, Seezunge, Felchen. Diese Aspekte sollte man bei der Fischauswahl
ebenfalls berücksichtigen. |
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| Herkunft |
| Da Fisch inzwischen auf dem
Weltmarkt wie Kaffee und Baumwolle gehandelt wird, ist es für den Konsumenten nicht immer
möglich zu ermitteln, aus welchen Gewässern die Fische stammen. So kommt zum Beispiel
der größte Teil, der in der Schweiz beliebten und verkauften Eglifilets aus Kanada. |
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| Angebot |
| Auch Fische haben Saison,
während dieser Zeit wird der jeweilige Fisch vermehrt und zu günstigen Preisen im
Handel angeboten. Auf diese Art und Weise werden jüngere Fische geschont. |
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| Fischzuchten |
| Durch die intensiven Fangmethoden
können unsere Meere leer gefischt werden. Fischproduzierende Länder weichen deshalb auf
Fischzuchten aus. In diesen "Auquakulturen" werden Lachse oder
Regenbogenforellen innerhalb kürzester Zeit hochgezüchtet. Wobei manchmal Medikamente,
wie Antibiotika zur Krankheitsprophylaxe, eingesetzt werden. |
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| Fischeinkauf |
Meeresfische |
| Vor- Zubereitung |
Süßwasserfische |
| Fisch
-gedünstet- |
Fettgehalt |
| c |
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