| Bei Fettsäuren wird zwischen gesättigten,
einfach ungesättigten sowie mehrfach ungesättigten Fettsäuren unterschieden. Die
Bezeichnung gesättigte und ungesättigte Fettsäuren bezieht sich auf die chemische
Struktur der Fette. Bei den gesättigten Fettsäuren, zu ihnen gehören u.a. sämtliche
gehärteten Fette, sind alle Kohlenstoffe an Wasserstoffe gekoppelt. Die ungesättigten
Fettsäuren, wie beispielsweise pflanzliche Öle enthalten in ihrem Kohlenstoffgerüst
außer einfachen Kohlenstoffbindungen auch eine oder mehrere Doppelbindungen. Zu den
einfachen ungesättigten Fettsäuren gehören u.a. die Ölsäure und zu den mehrfach
ungesättigten Fettsäuren u.a. die Linolsäure und Linolensäure. Letztere haben als
essentielle Fettsäuren Bedeutung für den Fettstoffwechsel. Ungesättigte Fettsäuren liefern wichtige Bestandteile, die unser Körper
braucht. Sie sind sehr empfindlich und benötigen einen aktiven Schutz durch ausreichend
Vitamin E. Unser Körper vermag bis auf die Linolsäure und die Linolensäure alle
Fettsäuren aus verschiedenen Nährstoffen selbst herzustellen, so dass sie als
Nahrungsbestandteil nicht unbedingt erforderlich sind. Anders bei den essentiellen
Fettsäuren, diese sind lebensnotwendig und werden daher als essentiell bezeichnet, sie
müssen über die Nahrung aufgenommen werden. Sie spielen eine wichtige Rolle in vielen
Stoffwechselprozessen, so dass es bei Mangel zu Störungen im Immunsystem oder anderen
Krankheiten kommen kann. |
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