In der asiatischen Küche
sind Erdnüsse ganz oder als Paste Zutat vieler Gerichte. Sie werden als Vitaminspender und als Öl verwendet, sind aber auch eine delikate
Gewürzbeilage. In der amerikanischen Küche werden Salate und Pies sehr oft mit
Erdnüssen zubereitet und im Süden des Landes schmeckt die Erdnusssuppe. Auch für Saucen
und Käsegebäck sind sie besonders zu empfehlen.
Erdnussöl ist ein hervorragendes Küchenöl, da es hoch erhitzbar und somit gut zum
Braten geeignet ist. Das aus Asien importierte Öl ist dunkel-aromatisch, dagegen hat das
aus den USA kommende Öl einen angenehm nussigen Geschmack. Hier zu Lande werden Erdnüsse in der
Regel als köstliche Knabberei angeboten. Was die Variationen angeht, sind Erdnüsse an Vielfalt kaum zu übertreffen.
Geröstet mit oder ohne Schale, pur, pikant oder süß - da bleibt kaum ein Wunsch offen.
Die Einfuhrkontrollen sind sehr streng, da die Erdnusskerne
höchst anfällig für Aflotoxine sind. Sie müssen deshalb stets kühl und trocken
aufbewahrt werden. Nüsse mit Schimmelspuen an Schale oder Kern dürfen auf gar keinen
Fall gegessen werden und sind sowohl gnadenlos als auch sorgsam zu entsorgen. Schimmlige
Nüsse aus tropischen Herkunftsländern können Leberkrebs begünstigen. Es empfiehlt sich
trotz dieser Vorsichtsmaßnahmen statt loser Ware abgepackte Erdnüsse zu kaufen.
Erdnüsse sind zwar gesund, doch leider gehören sie auch zu den häufigsten Auslösern
von Lebensmittelallergien. Menschen mit einer Nussallergie dürfen keine Speisen essen, in
denen auch nur die kleinsten Spuren von Nüssen oder Nussöl enthalten sind.
Erdnüsse enthalten pro 100 g 570 kcal,
darüber hinaus Wasser, Vitamin E, sie sind reich an Vitaminen des B-Komplexes, an
Eiweiße, Fett, Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Natrium, Kalium und Kalzium und Magnesium.
Für Vegetarier und Veganer bieten Nüsse sehr viel Nährstoffe, die auch in tierischen
Lebensmittel vorkommen.
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