| In der Regel sind alle Brote mehr oder weniger
zum direkten Verbrauch bestimmt, aber um Austrocknen oder Schimmelbildung zu
vermeiden, sollten sie richtig aufbewahrt werden. Zur Aufbewahrung empfiehlt sich:
- Die Lagerung bei Raumtemperatur in einem Behälter aus
Keramik, Ton- oder Steingut sowie Brotkästen, die nicht luftdicht abschließen, so
dass die Luft zirkulieren kann.
- In einem luftdicht verschließbaren Gefäß aus Kunststoff.
Das Brot bleibt darin ebenfalls lange frisch, allerdings kann es darin auch leichter
schimmeln.
- Selbstgebackenes Brot kann aufbewahrt werden, wenn es mit
der Schnittfläche auf ein Schneidebrett gestellt wird. Die Kruste des Brotes schützt
ausreichend vor der Austrocknung und die Schnittfläche bleibt für ein bis zwei Tage
frisch.
- Alle selbstgebackenen Brote lassen sich natürlich auch
problemlos in einer sachgerechten Verpackung einfrieren. Das geschnittene Brot dann nach
Bedarf aus dem Gefrierfach nehmen und am besten scheibenweise auftauen oder im Toaster
rösten.
Nicht empfehlenswert sind Holzkästen oder Papier, da sie
die Feuchtigkeit aus dem Brot saugen und es somit trocken wird. Das gleiche gilt für die
Aufbewahrung im Kühlschrank.
Bei optimaler Lagerung bleiben Brote mit Sauerteig wie
folgt frisch:
- Weizenbrote bis zu 2 Tagen
- Weizenmischbrote 2 bis 4 Tage
- Roggenmischbrote bis 3 Tage
- Roggenbrote 4 bis 6 Tage
- Schrot- und Vollkornbrote 7 bis 9 Tage
Tipps
- Die Brotbehälter wöchentlich mit Essigwasser auswaschen,
damit sich kein Schimmel bilden kann.
- Sollte Brot verschimmelt sein, dann ist es komplett zu
entsorgen und der Aufbewahrungsbehälter mit einer Essiglösung gründlich auszuwischen
und zu reinigen.
- Trockenes Brot lässt sich zu Semmelbröseln oder Croûtons
verarbeiten.
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