"..Ich decke den Tisch für uns zwei, bringe ihm einen Whiskey, serviere ihm das
Essen, das ich heute morgen für ihn zubereitet habe. Ich spiele die eifrige Ehefrau, die
ihren Ferngereisten empfängt, und zugleich auch die Kesse und nebenbei noch die
Verruchte. Es ist nur das kleine Einmaleins der Verführungskunst, aber Gauvain braucht
nicht mehr, um überzeugt zu sein, dass er heute abend mit der Königin von Saba speist.
Ich genieße jeden seiner einzelnen Blicke....."
GROULT, Benoît 1988, "Salz auf unserer Haut"
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