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| Knigge |
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| Die Einladung |
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Zu Festen, die nicht nur im
Familienkreis oder mit guten Freunden gefeiert werden, sollte man schriftlich einladen.
Bei offiziellen Anlässen sind gedruckte Karten ein Muss, wobei ganz persönlich
gestaltete Einladungskarten besser sind als vorgedruckte. Einige Kriterien sind dabei aber
zu beachten: In die oberste Zeile kommen die eigenen Namen und -wenn vorhanden- der Titel.
Werden enge Freunde eingeladen, dann schreibt man nur deren Namenm hinein -den Namen des
Mannes immer zuerst- und streicht bei dem eigenen Namen den Nachnamen und -falls
vorhanden- den Titel durch.
Für die Planung benötigt man bis zu einem bestimmten Termin die Zu- oder Absage zur
Einladung. Das offizielle Kürzel dafür ist, "u.A.w.g." -um Antwort wird
gebeten- . Es empfiehlt sich das Rückmeldedatum mindestens eine Woche vor dem
Einladungstermin anzugeben, damit bei einer Absage andere Freunde eingeladen werden
können. Der eingeladene Gast sollte immer in einem angemessenen Zeitraum antworten. Wenn
schon telefonisch zugesagt wurde, kann u.A.w.g. durchgestrichen und z.E. -zur Erinnerung-
daneben geschrieben werden.
Wochentag und Monat des Einladungstermins sollten ausgeschrieben werden, und wenn möglich
dazu einen Füller und keinen Kugelscheiber verwenden.
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| Hans und
Linde Maier |
Muster einer
Einladungskarte |
| bitten |
| Helmut
und Ingrid Pfeiffer |
| zum
Neujahrs-Brunch |
| am
1.1.2001 von 11 Uhr 30 bis 15 Uhr 30 |
u.A.w.g. bis 20.12.2000 |
| leger |
Nelkenweg
2
69000 Frankfurt
Telefon
Telefax |
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- Werden Bekannte eingeladen, die zusammenleben und nicht
verheiratet sind, dann müssen beide Namen und wenn vorhanden auch deren Titel auf die
Einladung.
- Erfolgt die Einladung zu einem sonntäglichen Mittagessen,
dann ist es eigentlich klar, dass sich keiner fein anzieht. Sollte man die Gäste aber
noch nicht so gut kennen, dann schreibt man "leger" oder "casual" auf
die Einladung. Damit wird signalisiert, dass die Krawatte im Schrank hängen bleiben kann.
- Wenn ein unverheiratetes zusammenlebendes Paar schriftlich
einlädt, dann gehören auf die Einladungskarten beide Namen.
- Erfolgt die Einladung zu Ehren einer bestimmten Person, dann
ist dieser Name in die Karte zu setzen.
- Man kann auch statt der Vornamen z.B. Helmut und Ingrid
Pfeiffer einfach Herrn und Frau Pfeiffer schreiben, wenn man den Vornamen der Dame nicht
kennt. Höchst unpassend und nie schreiben sollte man, Herrn Helmut Pfeiffer und Frau
Gemahlin oder Gattin.
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