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| Der gedeckte Tisch |
Die Serviette |
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Auf einem korrekt gedeckten Tisch darf heute
die Serviette nicht fehlen. |
Das war jedoch nicht immer so und wurde erst im 14. Jh. wieder als kultureller Fortschritt
betrachtet. Vorher dienten dazu der eigen Ärmel oder das Tischtuch. Esskultur und
Tischsitten haben sich im Laufe der Zeit verändert. Allerdings war schon viel
früher sowohl den Römern als auch den Griechen der Gebrauch von Servietten bekannt. Den
"Doggy bag" gab es schon im alten Griechenland, denn die übriggebliebenen
Köstlichkeiten durften antike Esser in ihre Servietten einschlagen und mit nach Hause
nehmen.
Bei besonderen Gelegenheiten legt man heute Wert darauf den Tisch perfekt und stilvoll
einzudecken. Vom erlesenen Geschirr über edles Besteck und kostbaren Gläser bis zu
farblich darauf abgestimmter Tischwäsche und passenden Accessoires. |
Stoffservietten sind für den stilvoll
gedeckten Tisch ohnehin ein Muss. Sie sollten in ihrem Material nicht zu dick und nicht zu
dünn sein. Leinen hat einen natürlichen Glanz und eine etwas unregelmäßige Struktur,
daher ergänzen sie sich gut mit rustikalem Geschirr. Feiner sind Baumwolle und
Baumwollmischungen, aus denen der in sich gemusterte, glänzende Damast und Jacquard
hergestellt werden. Sehr edel wirkt auch Satin.
Daneben gibt es als Verzierung verschiedene Durchbruchstickereien, eingestickte Monogramme
und Bogen-, Spitzen- oder Fransenbordüren. Menüservietten haben in der Regel die Maße
50 x 50 cm, die kleineren Frühstücksservietten 40 x 40 cm und die Kaffee- oder
Teeservietten 20 x 20 cm oder auch 40 x 40 cm. |
Servietten sind die Textilien, die sich am
einfachsten dekorativ nutzen lassen. Außer den zahlreichen Methoden der
unterschiedlichsten Faltungen gibt es auch Lösungen mit einfachen Mitteln schnelle und
wirkungsvolle Effekte zu erreichen.
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Der
gedeckte Tisch
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