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| Frühlingsblühen mit
Barbarazweigen |
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Viele Bräuche haben sich aus der
Heiligenverehrung entwickelt, am bekanntesten und der wohl am meisten gepflegte Brauch ist
das Schneiden von Blütenzweigen am 4.12. Im warmem Zimmer öffnen sich schon sehr bald
die zum Blühen verführten Knospen. |
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Die abgeschnittenen Zweige von
Forsythien, Hartriegel, Weiden, Seidelbast, Zierkirschen, Scheinquitte, Echtem Jasmin,
Zieräpfel, Haselnuss, Erle und andere frühblühenden Gehölzen werden als Barbarazweige
verwendet.
Zu diesem schönen Brauch sollte man allerdings nur Zweige mit vielen Knospen abschneiden.
Sie werden über Nacht in lauwarmes Wasser gelegt, am nächsten Tag in eine Vase gestellt
und sollen am 24. Dezember blühen. Dabei haben die blühenden Zweige vielfach die
Funktion eines Orakels. Sie sind ein Indiz für Glück und Gesundheit im kommenden Jahr,
für eine gute Ernte, für eine sich erfüllende Liebe oder Fruchtbarkeit bei
Kinderwunsch. |
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| Die christliche Interpretation ist dagegen
weit weniger bekannt: 'Die Zweig erinnern an das Martyrium der heiligen Barbara. Daran,
dass sie ihren Glauben an ein Weiterleben nach dem Tod auch unter dem Druck der sie
umgebenden Gefängnismauern nicht aufgegeben hat und vor allem auch nicht an die
bevorstehende Geburt Jesu.' |
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Adventskalender 1999
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